Mittwoch, 18.10.2017

Die Geschichte der Schule

Luftansicht des gesamten Gebäudekomplexes, bestehend aus Kloster, Gymnasium und Realschule

Diese Schule im "Englischen Institut" hat eine Tradition, die bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht. 1662 kamen die "Englischen Fräulein" (heute "Maria-Ward-Schwestern") nach Augsburg. Mary Poyntz, eine "Gefährtin" Maria Wards, gründete hier, zusammen mit anfänglich sechs adeligen Engländerinnen, eine Armenschule und eine höhere Schule für Mädchen.
1690 besuchte Kaiser Leopold I. mit seinem Hofstaat die Englischen Fräulein und bewirkte, dass die Engländerinnen das Augsburger Bürgerrecht erhielten. Diesem war es vor allem zu verdanken, dass das Englische Institut in Augsburg der Säkularisation entging.

Sr. M. Engelberta

Im "Dritten Reich" erst wurde die langjährige Unterrichts- und Erziehungstätigkeit der Englischen Fräulein unterbrochen: Von 1941 - 1945 erhielten die Schwestern Unterrichtsverbot und 1944 wurden bei dem Bombenangriff auf Augsburg die Gebäude des Institutes fast völlig zerstört.

 Als die Englischen Fräulein ihre Schulen wieder führen durften, wurde 1948 die Realschule - damals "Mittelschule" - in Augsburg eröffnet. Diese Schule war dem Gymnasium angegliedert und stand lange Zeit unter der Leitung von Oberstudiendirektorin Schwester M. Engelberta Drexel.

Ursprünglich für sechs Klassen eingerichtet, wuchs - infolge starken Schülerzustroms - die Realschule ständig. Zudem wurde ab dem Schuljahr 1959/60 die Dauer der Realschulzeit auf vier Jahre erweitert.

Sr. M. Edelburga

Dieser in Bayern allgemein aufstrebende und anerkannte Schultyp "Realschule" entwickelte immer deutlicher sein eigenes Bildungskonzept.

Deshalb wurde die Realschule von dem ebenfalls stark anwachsenden Gymnasium abgetrennt, so dass beide Schulen - in überschaubarer Größe - in freier pädagogischer Kooperation ihre Eigenständigkeit entfalten konnten.

Die Leitung wurde mit Beginn des Schuljahres 1965/66 Realschuldirektorin Schwester M. Edelburga Schiffelholz übertragen.

Die Zahl der Schülerinnen wuchs, aber die jungen Schwestern, die für die Erziehungsarbeit nachrücken sollten, blieben aus. Nichtklösterliche Lehrkräfte, die im Geiste der Kirche und im Sinne Maria Wards die Schülerinnen unterrichteten, übernahmen in immer größerer Zahl diese Aufgabe. So blühte die Schule weiter - es gab inzwischen 16 Klassen - , aber für den Schulträger, das Maria-Ward-Institut, wuchsen die finanziellen Belastungen und Sorgen. Um den Fortbestand dieser traditionsreichen Schulen zu erhalten, übernahm das "Schulwerk der Diözese Augsburg" am 01.01.1992 die Trägerschaft.

Nun wurden von der Diözese Augsburg die erforderlichen finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt, um der bestehenden Raumnot abzuhelfen. 1994 konnte das erweiterte und erneuerte Schulgebäude der Realschule eingeweiht werden.  

Das vergrößerte Schulhaus schuf die Grundlage für eine weitere Verbesserung und Aktualisierung der Realschule: Ab dem Schuljahr 1997/98 wurde sie mit Genehmigung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, Wissenschaft und Kunst sechsstufig.
Ein Jahr später folgte wieder eine einschneidende Veränderung:
Am 01.08.1998 übernahm Realschulrektor Werner Mühlbauer als weltlicher Schulleiter die Leitung der "klösterlichen" Schule.

Zu Beginn des Schuljahrs 2010/2011 folgte ihm Frau Rosa Müller als neue Schulleiterin. Gleichzeitig wurden mit der Aufnahme von 17 Buben in die 5. Jahrgangsstufe die Weichen für die Zukunft neu gestellt.

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